10.08.2016 – Kunst & Frevel bei e-Ventschau

Kunst & Frevel, das ist eine Mischung aus Lesung & Poetry Slam und seit fast 10 Jahren fester Bestandteil des Lüneburger Kulturlebens. Am 10.08.2016 gibt es ein e-Ventschau-Spezial.
Stammautor Jörg Schwedler schreibt seit der Jahrtausendwende Kurzgeschichten und Satire. Ob Lesebühne, Poetry Slam oder Stand-up-Comedy: Schwedler ist Storyteller. Er berichtet über alltägliche Situationen, gesellschaftliche Missgeschicke oder politische Absurditäten. Mal laut, mal leise – aber immer brüllend komisch. Egal ob Berliner Volksbühne, Thalia Theater, Ohnsorg-Theater, im Altersheim oder beim Wacken Open Air, Schwedler ist seit fast 15 Jahren in Sachen Live-Literatur und Stand-up-Comedy unterwegs.
In Ventschau kommt Matti Linke (Foto) als Verstärkung und kongenialer Bühnenpartner dazu. Matti ist 24 Jahre alt und seit fast 4 Jahren regelmäßig auf deutschen Slambühnen unterwegs. Ursprünglich kommt er aus Celle, ist jedoch vor Kurzem zur Aufnahme eines Studiums der Kulturwissenschaften nach Lüneburg gezogen. Sowohl 2016, als auch 2017 hat er Celle bei den Poetry Slam-Landesmeisterschaften für Niedersachsen & Bremen vertreten.
Beide Slampoeten könnten auf der Bühne kaum unterschiedlicher sein. Und das ist pure Absicht. Die Show reicht von Prosa, über Satire bis zu Slampoetry und Lyrik. Eine Spoken-Word-Achterbahn von laut und komisch bis taktvoll und bedeutsam. Die in unzähligen Dichterschlachten hart gesottenen Wortakrobaten loten bei der e-Ventschau die gesamte Bandbreite der modernen Bühnendichtung aus.
Foto: Johanna Schwarz










Nach der restlos ausverkauften Türsteher-Lesung im Juni 2017 kommt ZEIT FÜR ZORN mit neuen Geschichten zurück nach Lüneburg. Drama und Humor im nächtlichen Kiez-Leben. Die Nacht am Eingang des Clubs ist nach wie vor voller Unwägbarkeiten, bizarrer Vorkommnisse, seltsamer Begegnungen. Davon müssen die drei Türmänner Viktor, Henning und Intensivdieter einfach immer wieder auf der Bühne erzählen. Denn manche Sachen dürfen einfach nicht im Vergessen verschwinden, sondern sollten unbedingt zum Entertainment beitragen. Auch, wenn es manchmal schmerzhaft wird („Lässt du dein Getränk bitte draußen?“, „Oh, das ist kein Getränk, das ist nur Wasser!“), die Türleute gegen den Pinneberger stehen („Kommst du da mal bitte raus?“, „Ja nee, ich muss mal pinkeln!“, „Da ist das Getränkelager – da ist kein Klo drin



